Der Schwerpunkt der Infrastruktur liegt auf der Hybridlösung bestehend aus Richtfunk und bestehenden Kupferverbindungen und Glasfaserverbindungen. Die Kombination aus Funkverbindung und Kabelverbindungen hat sich in der Praxis als zuverlässig und wirtschaftlich erwiesen. Dadurch kann eine Abdeckung aller Haushalte und Gewerbebetriebe in definierten Bedarfsgebieten mit Breitbandinternet gewährleistet werden. Die Versorgung der Endkunden erfolgt per Kupferkabel unter Verwendung des Teilnehmeranschlussnetzes der Deutschen Telekom.
Dadurch können alle Haushalte erreicht werden.
Die Teilnehmeranschlussleitungen (TAL) laufen auf Kabelverzweigungen zusammen. Die Ortschaften sind jeweils zentral mit diesen Verzweigungen verbunden. Durch die Anmietung von jeweils einer Kupferdoppelader in einer solchen Leitung entsteht eine weitere Anbindung zwischen Endkunde und Kabelverzweigung. Diese Anschlüsse werden an einer in unmittelbaren Nähe errichteter Verzweigung gesammelt und mit aktiver Technik übergeben. Die Verteiler werden mit Richtfunktechnik und OutdoorDSLAMs ausgestattet, welche eine hochbitratige DSL-Verbindung zum Modem des Endkunden ermöglichen. Die Verteiler werden in einem Zubringernetz mit einem zentralen Internetzugangspunkt per Richtfunk angebunden. Über diesen Punkt wird eine hohe Bandbreite direkt ins Internet bereit stehen. Vorhandene DSL-Hardware (Modem-Router) bei Kunden können weiterhin genutzt werden oder vom Anbieter bezogen werden.
In der Hausinstallation verwendet der Kunde die bereits vorhande Verkabelung zur ersten Telefondose. Dem Teilnehmer stehen die Tarife mit verschiedenen Geschwindigkeiten als Flatrate (unbegrenztes Datenvolumen) zur Auswahl.